Welpenfrüherziehung: 08. – 15. Woche  
(Praxis + Theorie)

Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch bei Ihnen zu Hause, erarbeite ich mit Ihnen und Ihrem Welpen die Grundstrukturen.

Ein Welpe zieht ein, voller Erwartungen und emotionaler Gefühle für die Menschen, für den Welpen ein Tag mit Veränderungen, Ängsten und Neuerungen.
Überschütten Sie Ihn nicht mit Spielsachen, Leckerchen und zu viel Streicheleinheiten.
In der Sozialisierungsphase (4-14 Wo.) lernt der Welpe seine Umwelt kennen. Die Erlebnisse dieser Zeit sind anschließend geprägt und wirken sich auf sein gesamtes späteres Leben aus.
Alles was er jetzt lernt und erlebt ist „gespeichert“. Ihr Welpe testet in dieser wichtigen Zeit gerne Grenzen aus und lernt diese zu respektieren (oder eben auch nicht ...).

Daher ist es wichtig viel mit ihm zu unternehmen und ihn kennenlernen zu lassen.
Lassen Sie ihn nicht alleine sein neues Zuhause erkunden, den Garten eigenständig erforschen und sich nicht in eine abgelegene Ecke zurückziehen.
Der Welpe ist ein hochsoziales Lebewesen mit allen Anlagen und Eigenschaften eines später erwachsenen Hundes. Ihr tapsiger Welpe soll ein menschenbezogener und selbstsicherer Hund werden, deshalb müssen Sie ihm die nötige Sicherheit und Führung geben.
Die Welpenfrüherziehung ist ein hilfreicher Leitfaden um Ihren Welpen zu einem umweltsicheren und verträglichen Hund heranwachsen zu lassen.

Die Grunstrukturen wie:
Ihren Welpen zu führen
Stubenreinheit
Alleine bleiben
Deckentraining
Tabus und Grenzen setzen
Die Körpersprache Ihres Welpen verstehen
Kontaktaufnahme zu Menschen und Hunden
Untersuchen und Berühren Ihres Welpen
Leinenführigkeit
werden erarbeitet

Die Erziehung des Welpen erfordert Geduld, altersgerechte Förderung, konsequente Führung und das Kennen- und Verstehen lernen.
Neugierig erkundet er sein Umfeld und ist offen für vielfältige Eindrücke.
Kein Tag vergeht, an dem er nicht wieder etwas gelernt hat!

Das verteidigen von Ressourcen unter Aggression sieht bei Welpen noch harmlos aus.
Doch spätestens im Junghundealter betrachtet man dieses Verhalten mit Schrecken.
Bis dahin hat Ihr Hund jedoch schon gelernt, dass auf seine Menschen kein Verlass ist,
wenn Sie ihm nicht die richtige Führung geben.
Die Folge ist, dass er die meisten Situationen eigenständig regelt.
Sozialschwächere und unsichere Welpen suchen nach Rückzugsmöglichkeiten, versuchen Konfliktsituationen aus dem Weg zu gehen, unterwerfen sich oder zeigen angstaggressives Verhalten. Die starken, selbstsicheren Welpen machen von ihrer "Überlegenheit" Gebrauch, regeln und kontrollieren nach eigenem Ermessen.

Mein Augenmerk liegt darauf, die Sozialisierung des Hundes zu Ihnen zu prägen damit sich der Hund von Anfang an an IHNEN orientiert.
In den meisten Umgebungen sind Hundekontakte von gut sozialisierten Hunden mehr als reichlich gegeben. Zur Sozialiesierung eines Welpen mit anderen Hunden reicht dieser Kontakt vollkommen aus.

Damit erübrigt sich ein "Welpenspiel", zumal Hunde ohnehin nicht spielen, auch wenn es für uns Menschen so aussehen kann.

Nicht dass Hunde keinen Kontakt zu Artgenossen haben sollen, doch wann, wie, mit wem und wie lange wird ausschließlich von Ihnen entschieden und kontrolliert.
Sie lernen in Praxis und Theorie wie Sie die Verhaltensentwicklung Ihres Welpen lenken können damit aus ihm ein ausgeglichener und gesellschaftsfähiger Hund wird.

Die Welpenfrüherziehung ist ein Individualtraining mit einem Welpen und dessen Besitzern.

Lassen Sie die wenigen Wochen der Sozialisierungsphase, die für die Entwicklung Ihres Welpen einmalig und deshalb immens wichtig sind, nicht ungenutzt verstreichen. Je intensiver und vor allem welpengerecht Sie mit Ihrem Hund arbeiten, desto einfacher wird die spätere Erziehung.


     Johnny
      
      Balu                       Elsa                Bailey                    Ami